Vorwort

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Hinweis: Dieser Bericht wurde zwischen dem 27.08.2023 und dem 05.09.2023 von mir im Forum „ICE-Treff“ veröffentlicht (Link: https://www.ice-treff.de/index.php?id=685018). Der Bericht wird hier mit funktionierender Darstellung der Bilder wiederveröffentlicht und in Bezug auf die Textpassagen angepasst.

Wie bereits im Vorjahr nach Frankreich stand auch in diesem Jahr wieder meine alljährliche Frühjahresreise an. Dieses Jahr sollte mich die Reise eigentlich in das Grenzgebiet zwischen Frankreich und Spanien (Baskenland, Pyrenäen und Barcelona) führen. Wegen andauernden Streiks der Triebfahrzeugführer der SNCF im Reisezeitraum war die Umsetzung dieser Reisepläne allerdings kaum möglich. Während der Streiks wurden die wenigen am Folgetag verkehrenden Züge jeweils am Vorabend angekündigt, sodass eine stabile mehrtägige Reisekette im ohnehin schon sehr dünnen Fahrplan im französischen Regionalverkehr nicht zu erwarten war. Das Risiko, über Stunden am entlegenen Ende einer Nebenbahn ohne Anschlussmöglichkeiten oder Ersatzverkehre zu stranden, war mir dadurch zu groß geworden.

Deshalb habe ich mich zwei Wochen vor Reisebeginn dazu entschieden, die Pläne für Frankreich und Spanien zunächst zurückzustellen und stattdessen ein Alternativprogramm zu erstellen. Als grobes Ziel wurde dabei zunächst Kroatien festgelegt, denn diese Region habe ich bisher noch nicht mit der Bahn besucht und seit diesem Jahr war die Einreise unkompliziert ohne Grenzkontrollen und Geldwechsel möglich. Daraufhin wurde eine möglichst interessante Reiseroute für die Hin- und Rückfahrt zusammen zu stellen, die innerhalb der selben sechs Reisetage umsetzbar sein sollte, in denen auch die Pyrenäen-Tour statt gefunden hätte. Im Ergebnis habe ich mich entschieden für die Hinfahrt über den Bodensee nach Österreich, eine Querung des Landes entlang des Alpen-Hauptkamms von West nach Ost und anschließend die Weiterreise über Slowenien nach Rijeka an der kroatischen Adria. Die Rückfahrt sollte über die Halbinsel Istrien, Venezia, Milano und die Schweiz zurück nach Hause führen. Im Vergleich zum entgangenen Lotteriespiel mit dem französischen Streikfahrplan wird sich diese Variante rückblickend betrachtet noch als schöne und (weitestgehend) stressfreie Tour beweisen.

Als Fahrkarte wurde beim nächstgelegenen Fahrkartenschalter der DB ein Interrail Global Pass für die 1. Wagenklasse im Papierformat verwendet. Der Pass war für 5 Tage gültig, sodass ich für einen Tag zusätzliche Einzelfahrkarten erwerben musste. Passenderweise wurde dazu Tag 4 ausgewählt, an dem nur eine einzige Bahnfahrt zum Preis von rund 13 Euro anstand. Zusätzlich zum Interrail Pass wurden zwei Reservierungen für die Schnellzüge der Trenitalia an Tag 5 sowie eine (fakulative) Reservierung für den ÖBB-Bus an Tag 2 zugekauft.

Nachfolgend wünsche ich Ihnen viel Spaß mit dem nachfolgenden Reisebericht 🙂

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